OSSV

Ostschweizer Skiverband
 

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22.12.2020

Challenge 21 – Informationen für Clubs zur Wintersaison 2020/21

Trotz den Einschränkungen und Entbehrungen, die COVD-19 mit sich bringt, steht der Challenge 21 bei allen Sportarten, Könner- und Altersstufen ein stufengerechter und vielseitiger Schneesport im Vordergrund.

 Clubmailing Dezember Challenge 21 2020 | Swiss-Ski.pdf


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Der Ostschweizer Skiverband wünscht allen ein gutes neues Jahr!




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S P O R T  -  W A L L

Langlauf SM in Sedrun

Langlauf SM in Sedrun

Der erste Teil der Langlauf SM mit einem Einzelstartrennen im Freistil und einem Verfolgungsrennen in der klassischen Technik fand am 16./17. Januar in Sedrun statt. Nicht am Start waren die Teilnehmer der Tour de Ski, welche sich von der Anstrengung der 8 Rennen erholen mussten.

Nachdem sich wegen der akuten Lawinengefahr die Anreise schon verzögert hatte, musste dann auch kurzfristig noch eine Ersatzstrecke präpariert werden, da die homologierte Strecke teilweise im Gefahrenbereich lag. Wegen des kalten und entsprechend stumpfen Neuschnees war der Parcours, auch wenn er nicht ganz den FIS Normen entsprach, sehr streng, was sich auch in den Schlusszeiten zeigte. Dazu kam am Sonntag noch erschwerend, dass vor allem während des Rennens der Damen eine stürmische Bise den Schnee aufwirbelte und die Spur teilweise zuwehte.

Die OSSV Junioren reisten mit einigen Hoffnungen auf vordere Plätze an die Wettkämpfe. Da der Wettkampf wegen der verspäteten Anreise der meisten Teilnehmer auf den Nachmittag verschoben wurde, hatten wir am Vormittag Zeit, die anspruchsvolle Strecke zu besichtigen und Ski- und Wachstests zu machen. Das Rennen am Nachmittag stand von unserer Seite aus gesehen ganz im Zeichen von Jan Fässler. Er teilte das Rennen optimal ein und erreichte das Ziel im 4. Rang bei den U18. Auf das Podest fehlten ihm 19 Sekunden. Malia Hauser als 11. und Silvan Hauser als 8. in ihrer jeweiligen Kategorie blieben etwas unter ihren Möglichkeiten. Offenbar hatte die durchgemachte Erkältung doch mehr Substanz gekostet als erwartet.

Für das Verfolgungsrennen in der klassischen Technik hatte sich Jan vorgenommen, seinen Platz unter den ersten Fünf zu verteidigen – was ihm auch glänzend gelang. Einzig der ohnehin stärker eingestufte Ilan Pittier konnte ihn überholen. Somit durfte er wieder zur Siegerehrung der besten Fünf antreten. Die zwei SM Wettkämpfe waren ohne Zweifel die bisher besten Rennen in seiner noch jungen Karriere. Silvan Hauser und Malia Elmer konnten sich im Gesamtklassement um je zwei Plätze verbessern.

Der zweite Teil der Meisterschaften mit Sprint, Langdistanz und Teamsprint, dann wohl mit Bestbesetzung, findet im März wieder in Sedrun statt.

Bild: Jan Fässler

Damen FIS GS Lenk

Damen FIS GS Lenk

15.01.2021/bb Die nationalen U18 / U21 Titelkämpfe im Riesentorlauf fanden in diesem Jahr im Berner Oberland, genauer gesagt in Lenk statt. Die Meisterschaften wurden aufgrund des angesagten Neuschnees auf den ersten Tag vorverlegt. Am Start waren 8 Nachwuchsläuferinnen aus dem Ostschweizer Verbandsgebiet. Für die einzige Top Platzierung sorgte die 18-jährige Flawilerin Sarah Zoller (NLZ Ost), die sich als starke Fünfte in der Kategorie U21 klassieren konnte. Gut in Szene setzen konnten sich die ebenfalls 18-jährige Nadine Langenegger als 21te in der U21 Wertung und Sara Gantenbein (NLZ Ost) als 13te in der Kategorie U18. Das zweite FIS Rennen musste dann tatsächlich schneebedingt abgesagt werden.

Die beiden ersten Plätze im FIS Rennen gingen an die arrivierten Swiss Ski Athletinnen Leana Barmettler und Viviane Härri. Als Dritte sicherte sich Delia Durrer den U21 Titel vor Amelie Klopfenstein und Delphine Darbellay (ebenfalls alle Swiss Ski). Sarah klassierte sich als beste Nicht Swiss Ski Athletin auf dem starken fünften Rang, wobei ihr schlussendlich sogar nur 35/100 zum Sieg und somit den Titel fehlten. Für die beste Ostschweizer Platzierung im Rennen sorgte die Swiss Ski B-Kader Athletin Lorina Zelger aus Gams, die sich auf Rang acht und somit einen Rang vor Sarah klassierte. Beide zeigten im Finale vor allem mit der zweiten und drittbesten Laufzeit auf. Beste OSSV Kaderläuferin war einmal mehr Nadine mit Rang 27 im Gesamtklassement. Knapp mehr als eine Sekunde fehlten ihr in der Endabrechnung für einen möglichen Top Ten Platz. Die Ränge 50 und 60 gingen an Nina Herren und Linda Fritsche. Der Sieg in der U18 Wertung ging an Alessia Bösch vor Anina Zurbriggen und Viviane Bartl. Die Grabserbergerin Sara belegte in dieser Kategorie den sehr guten 13ten Endrang. Rang 29 ging an die 16-jährige Sarina Dörig aus Appenzell. Leider ausgeschieden ist Stefanie Grob.

In der kommenden Woche geht es mit zwei FIS SL am Hoch Ybrig weiter, welche als sogenannte Generalprobe für die Ende Jänner anstehenden „Heimslaloms“ am Horn dienen. Wir werden die verbleibende Zeit bis dahin bestmöglich nutzen, um am Horn intensiv Slalom zu trainieren. Im zweiten Slalom werden gleichzeitig auch wieder die Meisterinnen U18 und U21 Meisterinnen ermittelt.

Junioren nochmals in Davos am Start

Junioren nochmals in Davos am Start

Nach den Slalomrennen ging es für die Junioren des OSSV direkt weiter in Davos. Es wurden zwei BRACK:CH FIS-Slaloms ausgetragen, die zusammen mit den Super-G Rennen vom Vortag als Alpine Kombination gewertet wurden.

Das erste Rennen konnte Franjo von Allmen für sich entscheiden. Josua Mettler (SSC Toggenburg) rangierte sich auf dem 6. Platz, Nick Spörri (SC Bühler) schied leider aus. Guten Resultate konnten auch die Jungs vom OSSV-Juniorenteam erreichen. Mit einer hohen Startnummer erarbeitet sich Kevin Fritschi im Super G eine gute Ausgangsposition im Jahrgang 2004 (Rang 4 bzw. FIS-Rang 84) auch Loïc Spiegelberg (Rang 6 bzw. FIS-Rang 88) und Nicolas Bircher (Rang 12 bzw. FIS-Rang 97) konnten sich eine gute Platzierung sichern. Sebastian Schläppi (Jahrgang 2003) wagte sich das erste Mal einen doch recht anspruchsvollen FIS Super-G in Angriff zu nehmen und wurde für seine solide Fahrt mit FIS-Rang 86 belohnt. Noch ein bisschen schneller als Sebastian war Levin Wolf (ebenfalls Jahrgang 2003), er platzierte sich auf FIS-Rang 85. Marvin Romer machte leider einen Fehler während seiner Fahrt und musste deshalb mit FIS-Rang 108 Vorlieb nehmen.

Der erste Kombinations-Slalom wurde dann durch die Mengen an Neuschnee recht fordernd für die Athleten und die Helfer! Kevin Fritschi liess sich jedoch die Chance nicht nehmen und nutze seine gute Ausgangslage aus dem Super-G. Er konnte sich durch eine gute Fahrt den 2. Platz in der Jahrgangskategorie 2004 sichern (FIS-Rang 59). Nicolas Bircher konnte ebenfalls sich im Klassement noch etwas nach vorne kämpfen und erzielte am Schluss in der Jahrgangswertung Rang 4 (FIS-Rang 63). Einen Platz büsste Loïc Spiegelberg im Slalom ein und rangierte sich am Ende auf Rang 7 (FIS-Rang 66). Marvin Romer konnte sich mit zwei guten Slalomläufen einige Plätze nach vorne arbeiten und platzierte sich somit auf Rang 11 (FIS-Rang 67). Levin Wolf konnte am Schluss mit FIS-Rang 67 zufrieden sein.

Weiter ging es dann mit dem zweiten Super-G. Aufgrund der diffusen Sicht und dazu schlechter Bodensicht wurden die Bedingungen für alle Startenden als schwierig eingestuft. Mit einer extrem hohen Startnummer (120) zeigte sich Levin Wolf jedoch extrem engagiert und stellte sich gut auf die vorherrschenden Bedingungen ein. Mit seiner guten Fahrt konnte er sich auf Rang 47 platzieren und in der Kombinationswertung auf Rang 59. Mit einer guten Slalomfahrt konnte sich Sebastian Schläppi auf FIS-Rang 46 platzieren, Kevin Fritschi (FIS-Rang 60) und Nicolas Bircher (FIS-Rang 64) dürfen auch sehr zufrieden sein mit ihren Platzierungen. Loïc Spiegelberg und Marvin Romer sind leider ausgeschieden. Gewonnen wurde die zweite Kombination von Alexis Monney vor Yannick Chabloz und Josua Mettler. Nick Spörri rangierte sich auf Platz 26.

Das Trainerteam und die Athleten blicken auf eine erfolgreiche Speed-Woche zurück!

FIS Rennen in Davos

FIS Rennen in Davos

Gleich zwei FIS-Slalomrennen fanden in Davos statt, diese beiden Rennen zählten sicher zu den schwierigsten Slalomläufen der aktuellen Saison.

Das OSSV-Juniorenteam startete mit neun Athleten. Sebastian Schläppi, Levin Wolf, Alessio Marchese, Matteo Kade, Loïc Spiegelberg, Nicolas Bircher, Kevin Fritschi, Marvin Romer und Jeremy Lenherr nahmen die beiden Rennen in Angriff.

Am ersten Renntag konnten leider nur Marvin Romer und Nicolas Bircher ein Endergebnis erzielen. Marvin war im ersten Durchgang mit seiner hohen Startnummer (83) auf Rang 3 in seinem Jahrgang vorgefahren. Jedoch büsste er im zweiten Lauf etwas Zeit ein, so dass er sich am Ende auf Platz 5 rangierte in seiner Altersklasse. Wenige Plätze weiter hinten rangierte sich Nicolas Bircher auf Rang 8, ebenfalls in der Jahrgangskategorie. Auf der FIS-Rangliste bedeutete dies Ränge 33 und 37 für die beiden Jungs.

Von dem ersten happigen Renntag haben dann alle Jungs etwas gelernt, so dass es dann am zweiten Renntag schon besser lief. Sebastian Schläppi platzierte sich mit einem guten ersten Durchgang mit seiner doch relativ hohen Startnummer (71) auf den 30. Rang. Das erste Mal durfte Sebastian somit einen zweiten Lauf in einem FIS-Rennen eröffnen. Der Start in den zweiten Lauf ist ihm auch gut gelungen, jedoch hatte er nach dem Übergang in den Steilhang einige Schwierigkeiten und musste sich nach einem Sturz zurück in den Lauf kämpfen. Trotz des Sturzes hat es sich für Sebastian gelohnt sich nochmal zurück in den Lauf zu kämpfen, er konnte mit Rang 25 am Ende zufrieden sein, im Swisscup U19 sogar Rang 14. Ebenfalls konnten Alessio Marchese (Rang 23), Marvin Romer (Rang 25), Nicolas Bircher (Rang 30) und Kewin Fritschi (Rang 35) wertvolle Swisscup Punkte mit nach Hause nehmen! Leider wurde Loïc Spiegelberg nach dem zweiten Lauf disqualifiziert. Levin Wolf sowie auch Jeremy Lenherr schieden nach einer engagierten Fahrt kurz vor dem Ziel aus.

FIS-Rangliste: Alessio Marchese Rang 34, Marvin Romer Rang 36, Nicolas Bircher Rang 41, Kevin Fritschi Rang 46

Nick Spörri (swissski) rangierte sich im zweiten Rennen auf dem 3. Rang. Gratulation!

Das Trainerteam gratuliert den Jungs zu den erbrachten Leistungen und freut sich auf die kommenden Rennen. Des Weiteren geht ein grosses Dankeschön an die Veranstalter der Rennen und an das NLZ Ost für ihren unermüdlichen Einsatz!

Skisprung- Challenge in Wildhaus

Skisprung- Challenge in Wildhaus

Da aufgrund der momentanen Coronasituation bis mindestens Ende Januar keine Nachwuchswettkämpfe der Altersklassen U16 im Rahmen der Helvetia Nordic Trophy durchgeführt werden können, lancierte Swiss Ski drei verschiedene Challanges, um die SkispringerInnen technisch weiterzubringen und neue Kinder für die Sportarten Skispringen und Nordische Kombination zu begeistern. So trafen sich am vergangenen Samstagnachmittag bei herrlichem Winterwetter 11 OSSV Nachwuchsathleten an den Schanzen in der Kollersweid in Wildhaus, um sich der ersten Challenge zu stellen.

Ziel war es, einen Sprung mit einer guten Telemark- Landung zu zeigen. Dieser Sprung wurde aufgezeichnet und an Swiss Ski geschickt, wo er von Sprungrichtern ausgewertet und benotet wird. Natürlich zählte auch die Weite des Sprungs. Am Ende wird unter allen eingesendeten Sprüngen der Beste ausgezeichnet. Mit viel Eifer und Begeisterung waren die OSSV SkispringerInnen dabei. Vor allem die Jüngsten, sie haben im Frühjahr mit dem Skispringen begonnen, sprangen motiviert von der HS 15 m Schanze und zeigten ihr Können. Die «Älteren» haben sich auf den beiden grösseren Schanzen, der HS 30 m und der HS 40 m Schanze, gemessen.

Im Vorfeld konnten die SkispringerInnen zwischen Weihnachten und Neujahr 2 Tage im Nationalen Nordischen Skizentrum Kandersteg auf 4 super präparierten Schanzen trainieren. Am Mittwoch, den 20. Januar 2021 (13.30 bis 15.30 Uhr) und am Samstag, den 23. Januar 2021 (14 bis 16 Uhr) finden in Wildhaus beim Kinderland der Skischule im Munzenried zusätzlich Schnupperspringen statt. Interessierte Kinder sind herzlich eingeladen, hier für 2 Stunden das Skispringen auszuprobieren. Weitere Informationen erteilt gern Angelika Künzle unter 079 337 39 67 oder akuenzle@gmx.ch.

Nick Spörri an Europacup-Rennen

Nick Spörri an Europacup-Rennen

Autor: Nick Spörri

Nach einem negativen Coronatest und der internen Quali war es soweit und ich stand am 1. Europacup Riesenslalom dieser Saison in Obergurgl am Start. Die Situation mit der Nummer 74, schlechtem Wetter und einer schwierigen Piste war nicht gerade einfach. Es gelang mir trotzdem ein solider 1. Lauf, aber für die Top 30 reichte es nicht. Im 2. Durchgang verschlechterte sich die Wettersituation leider nochmals, so dass nicht mehr viel möglich war. Am Ende bedeutete dies Rang 35. Es war dies mit Abstand mein schwierigstes Rennen, deshalb kann ich mit diesem Resultat zufrieden sein. Am zweiten Tag nahm ich leider etwas zu viel Risiko und verpasste ein Tor. Trotzdem nahm ich es als positives Erlebnis mit, denn gleich in der nächsten Woche ging es in Zinal weiter.

Es gelang mir wieder mit einer hohen Nummer ein sehr guter erster Lauf, in dem mir als 31. lediglich 4/100 für die Top 30 fehlten, was sehr schade war. Deshalb musste ich im 2. Lauf umso mehr Gas geben, um den Sprung in die Punkteränge noch zu schaffen. Ich konnte mich auch nochmals steigern und es schien alles aufzugehen doch 4 Tore vor dem Ziel blieb ich in einem Schlag hängen, welcher aufgrund der schlechten Sicht nicht zu sehen war, und stürzte ziemlich übel. Ich bin froh ohne Verletzung davon zu gekommen zu sein, mit dem Wissen, dass auch auf dieser Stufe sehr vieles möglich ist, auch wenn es bis jetzt noch nicht ganz klappen sollte. Dies stimmt mich sehr zuversichtlich und die nächste Chance kommt schon bald, wo ich wieder voll angreifen werde. Doch erst einmal geht es in Veysonnaz mit 2 FIS Rennen weiter.

6. Rang für Torazza beim Alpencup

6. Rang für Torazza beim Alpencup

Beim ersten Alpencup der Wintersaison trafen sich am vergangenen Wochenende die Nachwuchsskispringer aus sechs Nationen (bei den Junioren sieben) der Alpenländer in Seefeld in Tirol (AUT). Emely Torazza vom SC Riedern war eine der 31 Juniorinnen, die bei den zwei Sprungwettkämpfen auf der HS109 m Schanze an den Start ging. Die Schanze war bestens präpariert und auch das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite. Der Wind blies für alle Springerinnen konstant von hinten.

Schon im Probesprung (93,5m) zeigte Emely, dass ihr die Schanze liegt. Mit einer Weite von 95,5m, aber nicht so guten Haltungsnoten im ersten Wertungsdurchgang lag sie auf dem 5. Zwischenrang. Im Finaldurchgang landete sie bei 93,5m und damit auf dem erfolgreichen sechsten Schlussrang. Den zweiten Wettkampftag beendete sie mit Weiten von 88,5m und 91,5m auf dem 11. Rang.

Im Feld der 77 Skispringer konnte Micha Sturm vom SC Ulisbach mit Weiten von 74,5m und 75,5m im ersten Wettkampf und 70,5m und 72m im zweiten Wettkampf nicht überzeugen und landete auf dem 64. bzw. 70. Rang.

SM Arosa

SM Arosa

Josua Mettler konnte an der Elite Schweizermeisterschaft in Arosa überzeugen und wurde mit seiner starken Leistung Dritter! Den Platz auf dem Podest teilte Josua sich mit Daniele Sette, sie büssten auf die Siegerzeit beide sieben Zehntelsekunden ein. Die Goldmedaille ging an Marco Reymond, er stand das erste Mal auf dem Podest bei Titelkämpfen in der Elite. Platz 2 ging an Semyel Bissig, auch für Bissig war es eine Podestpremiere. Der Titelverteidiger Cédric Noger musste mit Platz 6 Vorlieb nehmen, er teilte sich den Platz mit Nick Spörri. Der 6. Platz ist für den Ostschweizer Nick Spörri ein hervorragendes Resultat.

Die OSSV Junioren wurden an der Nationalen Elite Schweizermeisterschaft mit den Top 30 aus dem Riesenslalom Weltcup verglichen! Nichtsdestotrotz konnte sich Kevin Fritschi mit der Startnummer 134 nach vorne arbeiten. Im Jahrgang 2004 reihte er sich national und international auf Rang 4 ein (FIS Rang 93). Loïc Spiegelberg verpatze leider den ersten Laug, gab dafür Vollgas im zweiten und konnte sich dadurch noch um einige Plätze verbessern. Am Schluss reichte es für den siebten Platz bei der «Kategorie Jahrgang 2004» (FIS Rang 101). Sebastian Schläppi, Levin Wolf, Nicolas Bircher und Mateo Romer hatten leider nicht zwei saubere Fahrten und mussten so mit den Plätzen weiterhinten im Klassement Vorlieb nehmen. Leider schieden die beiden Routiniers vom OSSV, Marco Fischbacher und Maurus Sparr (beide swissski), aus. Sowie auch OSSV-Athlet Alessio Marchese leider nicht den Weg bis ins Ziel fand.

Im Namen vom OSSV und vor allem dem Juniorenteam bedanken wir uns bei den Rennveranstaltungen, der NLZ Ost Chefin Petra Eberle, dem Nachwuchstrainer Hans Flatscher und den vielen fleissigen Helfern!

Quelle Bild: swissski

Sportklasse in Nesslau

Sportklasse in Nesslau

Die neue Sportklasse an der Oberstufe in Nesslau ist erfolgreich gestartet. Dank grosszügiger Unterstützung von Gemeinde und Schule Nesslau ist es möglich, unseren Athletinnen und Athleten ein professionelles Training in Abstimmung mit der schulischen Ausbildung anzubieten. In den vergangenen Wochen wurde der Kraftraum eröffnet, welcher ebenfalls dank grosszügig zur Verfügung gestellter finanzieller Mittel errichtet werden konnte.

Dafür dankt Ihnen das Ostschweizer Skiverband-Team, namentlich der Vorstand, die Trainer, Funktionäre und alle Athleten ganz herzlich.

"Der harte Weg zurück"

"Der harte Weg zurück"

29.09.2020/bb Von dem können gleich drei Swiss Ski Athletinnen aus dem OSSV Verbandsgebiet ein Lied singen. Nach schweren individuellen Verletzungen arbeiten Lorina Zelger, Aline Höpli und Lara Baumann hart an ihren Comebacks. Während Lorina und Aline sich bereits im Schneetraining befinden, hat Lara nach ihrem offenen Schien- und Wadenbeinbruch noch massive Probleme mit dem Skischuh. Alle drei sind trotz ihren schweren Verletzungen immer positiv geblieben und haben nie an einer Rückkehr in den Rennsport gezweifelt.

Die neue Saison kaum erwarten kann vor allem die Gamser B-Kader Athletin Lorina Zelger. Sie musste aufgrund eines, in der Saison 2018/19 erlittenen, Schien- und Wadenbeinbruchs bereits die vergangene Rennsaison auslassen. Nach anhaltenden Problemen mit dem Nagel im Schienbein entschied sie sich im Februar 2020 einer Operation zu unterziehen, um den Nagel zu entfernen. Nun befindet sich Lorina mitten in der Vorbereitung und freut sich nach längerer Zeit endlich wieder schmerzfrei trainieren zu können. In dieser Saison möchte sie gerne wieder an die Leistungen aus der Saison 2018/19 anschließen und sich damit im EC zu etablieren. Ein wenig anders sieht es bei der Appenzellerin Lara Baumann aus. Ihre Verletzung war leider noch um einiges schwerwiegender, sie zog sich eine offene, mehrfache Fraktur des Schien- und Wadenbeinbruchs zu. Es stand sogar ein Karriereende im Raum, doch die C-Kader Athletin dachte trotz der Schwere ihrer Verletzung niemals ans Aufgeben. Sie schuftete den ganzen Sommer hart für ein Comeback und machte dabei größere Fortschritte als von medizinsicher Seite erwartet. Trotz aller physischen Voraussetzungen hat sie vor allem wegen der Operationsnarben noch maßgebliche Probleme im Schischuh. Lara muss daher den Start ins Schneetraining bis auf unbestimmte Zeit verschieben. Sie gibt jedoch ihre Hoffnung nicht auf und freut sich auf den ersten Schneekontakt.

Den zweiten Kreuzbandriss zu verarbeiten hat die Flawiler C-Kader Athletin Aline Höpli. Für sie ist die Situation daher keine neue, denn sie hat den mühsamen Weg zurück bereits einmal geschafft. Nach starken Leistungen zu Saisonbeginn der vergangenen Saison verletzte sich Aline im Januar erneut am Knie. Nichtsdestotrotz blickte sie sofort optimistisch nach vorne und forcierte unter gezielter Anleitung ihr Athletiktraining, um die Muskulatur um das Knie zu verstärken und das Knie zu stabilisieren. Sie ist seit Ende Juli wieder auf Schnee und zeigt erfreulicherweise keinerlei Komplikationen mit dem Knie. Dadurch ist es ihr möglich die komplette Vorbereitung, wenn auch individuell angepasst, mit dem Team zu absolvieren. Wie und wo Aline wieder in den Rennzirkus einsteigen kann ist aber momentan noch schwer abschätzbar.

Eines ist sicher - für alle drei gilt das Gleiche, sie ordnen ihr gesamtes Leben dem Sport unter und investieren alles, um ihr großes Ziel zu erreichen. Somit waren die Verletzungen für alle kein Grund, um ihren Traum frühzeitig aufzugeben. Neben den Drei Swiss Ski Kader Athletinnen sind mit Aline Looser und Romina Fritsche auch zwei OSSV Kaderathletinnen nach Kreuzbandverletzungen auf dem Weg zurück. Beide befinden sich mit Juniorinnenkader im Schneetraining und bereiten sich auf mögliche Renneinsätze in der kommenden Saison vor. Wir wünschen allen fünf OSSV Athletinnen eine erfolgreiche und vor allem „verletzungsfreie“ Vorbereitung bzw. Rennsaison! Dass alle ihre selbstgesteckten Ziele erreichen werden, und sich ihr Engagement damit bezahlt macht!!!